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Ägypten 2011 die Zweite !

Wir haben es uns ja nun fast schon angewöhnt, in den Herbstferien vor dem langen Winter noch einmal am Roten Meer Sonne zu tanken. Nachdem wir dieses Mal einen guten Freund dabei hatten, der in Sachen Ägypten noch vollkommen unbeleckt war, haben wir uns entschlossen, im Vorfeld noch ein paar Tage in Kairo zu verbringen. Es war der zweite Besuch in Ägypten seit der Revolution. Folgt man den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes, dann hätten wir die Tour so wie wir sie vorhatten nicht einmal annähernd so durchziehen können wie wir das geplant hatten. Nach etlichen Besuchen in Ägypten und anderen Ländern der Region in den letzten 10 Jahren und den damit verbundenen Erfahrungen und Hintergrundwissen waren wir der Ansicht, dass wir auf die Reisebeschränkungen keine Rücksicht nehmen brauchen – vorausgesetzt natürlich, man bewegt sich mit der Umsicht und Vorsicht, die bei Aufenthalten in der arabischen Welt ohnehin geboten ist. Was soll ich sagen ? Auch dieses Mal sind wir wie bei all den anderen Reisen in keine Situation gekommen, die wir als bedrohlich empfunden hätten. Ganz im Gegenteil: die Menschen dort waren wie gewohnt unglaublich freundlich und hilfsbereit, zu keiner Zeit hatten wir ein Gefühl von Unsicherheit und das obwohl wir uns erneut in Gebieten aufgehalten haben, die sicherlich weit entfernt vom standardmäßigen Touristenprogramm sind. Wer organisiert nach Ägypten reist hat ohnehin nichts zu befürchten und ich würde an dieser Stelle wirklich für einen Aufenthalt dort plädieren – die Menschen danken es mit einer unglaublichen Offenheit und Freude über den Besuch. Bei diversen Militärkontrollen wurden wir mit einem sichtlich erfreuten und fröhlichen „Welcome to Egypt – enjoy your stay !“ empfangen. Wenn man jetzt noch außer Acht lässt und damit leben kann, dass man dort vor lauter Überschwang nicht selten von nur knapp volljährigen Grundwehrdienstleistenden das geladene Maschinengewehr vor das Autofenster gehalten bekommt, dann sind das wirklich schöne Momente... ;-)

Es war gar nicht so einfach, trotz früher Buchung einen Flug zu einem einigermaßen akzeptablen Preis zu bekommen, da die Fluggesellschaften aufgrund der Ereignisse im Frühjahr ihre Kontingente deutlich heruntergeschraubt haben aber letztendlich wurden wir bei der Lufthansa fündig. Und so ging es an einem nebligen Spätoktobertag von München aus Richtung Kairo. So ungefähr müssen sich die Alpen damals im späten Vergletscherungsstadium präsentiert haben, lässt man mal die folgenden geomorphologischen Überprägungsprozesse unberücksichtigt:

Sehr interessant war auch zu sehen, mit welcher „Ordnung“ man im Nildelta Ackerbau betreibt:

 

 

Nach einigem Wirrwarr bei der Übernahme des Mietwagens (ich sollte in Zukunft wieder mehr auf meine Frau und weniger auf die Anweisungen der Mietwagenfirma hören ...) konnte es dann losgehen. Die Fahrt vom Flughafen zur Deutschen Schule im Zentrum Kairos war wie gewohnt herrlich abenteuerlich und würde wohl jeden mitteleuropäischen Autofahrer an den Rand eines Nervenzusammenbruchs führen. Genau meine Welt, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Nach einem ersten abendlichen Stadtspaziergang (Tahrirplatz, Nil, Midan Talat Harb) und anschließendem Abendessen im Arabesque hatte ich noch einen Pflichttermin zu absolvieren. Ich war etliche Wochen mit meinem Friseurbesuch überfällig, den hatte ich für „meinen“ Friseur am Tahrirplatz extra aufgeschoben und ihm gleich mal das Bild vom letzten Mal im Rahmen mitgebracht:

 

Der hatte da mal eine echte Freude, das hat er dann gleich voller Stolz auf seinem Waschtischchen aufgestellt, es gab Tee und eine wie gewohnt professionell  orientalische Komplettpflege inklusive Kopfmassage und der äußerst schmerzhaften Haarentfernung mittels ägyptischer Seide. Ganz stolz war er auch auf eine Auszechung der Amerikanischen Universität dafür, dass er während der Revolution für die Sicherheit auf dem Campus gesorgt hat. Hero Egypt ... Hero Egypt ... Hero Egypt waren seine immer wiederkehrenden Worte. So will man seine Geschichte auch aufschreiben und für die Nachwelt erhalten. Neben mir saß sein wasserpfeiferauchender Kumpel, der die ganze Situation offensichtlich ebenfalls recht interessant fand. Wer also mal nach Kairo kommt, der suche einfach nach dem obigen Bild in einem kleinen Friseursalon nahe des Tahrir und verbindet das dann am besten mit einem Friseurbesuch.

Für den nächsten Tag war dann eine Mischung aus Bekanntem und Unbekanntem angesagt. Zunächst ging es über den Tahrirplatz und den Nil zum Cairo Tower.

 

 

 

 

Der Tower wurde wohl mit amerikanischem Schmiergeld an Präsident Nasser gebaut, der dadurch den Bestechungsversuch publik machte. Gefällt mir ... ;-)

Von oben bietet sich ein beeindruckender Blick über Kairo, unter anderem auch auf die Straßenkonstruktion hinter dem ägyptischen Museum, die zu Zeiten der Revolution so oft in den Liveschaltungen zu sehen war als die Brandsätze und Steine flogen ...

 

 

 

 

 

Als nächstes ging es entlang des Nils an der NDP-Parteizentrale entlang. Hier sieht man noch ganz deutlich die Spuren des Brandes, der doch wesentlich umfangreicher war als ich das vom April noch in Erinnerung hatte.

 

 

Wir hatten geplant, den Museumsshop des Ägyptischen Museums zu besuchen und anschließend dort einen Kaffee zu trinken. Leider hat sich hier Einiges zurückentwickelt: der relativ neu gebaute Museumsshop existiert nicht mehr, das Cafe erscheint mittlerweile (nach nur einem halben Jahr !) recht mitgenommen und nachdem wir nach einer halben Stunde immer noch keine Bestellung aufgeben konnten haben wir uns spontan umentschieden und sind in das Costa Cafe in der Mohamed Mahmoud Straße. Schade ...

Dann ging es mit dem Taxi zum Khan Kalili. Auch hier wieder eine korrekte Abrechnung mit keinem Piaster zu viel. Da Stefan Gewürze kaufen wollte sind wir gleich in den etwas authentischeren und nichttouristischen Teil auf der anderen Straßenseite gegangen.

Was auf unserer Liste auch noch fehlte war ein Besuch der benachbarten Al Azhar Universitätsmoschee. Als wir rein wollten war gerade Gebet. So sind wir erst einmal in ein Cafe und haben einen Ahwa Mazbut getrunken. Anschließend konnte es dann losgehen.

Direkt am Eingang hat sich uns ein Führer angeboten und nachdem der verhältnismäßig vernünftig erschien haben wir das Angebot auch angenommen. Es hat sich absolut gelohnt.

Zunächst wurden wir in die Bibliothek geführt und mit einigen interessanten Fakten versorgt.

 

Dann ging es über den Innenhof in die Moschee wo wir ebenfalls eine aufschlussreiche Führung erhalten haben.

 

 

 

Damit auch ja nichts schief läuft ist man im Islam sehr fortschrittlich. Diese Anzeigetafel errechnet genau die täglichen Gebetszeiten an welche die Muslime sich zu halten haben.

 

 

Ein besonderes Highlight war die Besteigung des Minaretts der Al Azhar Moschee. Das ging wohl irgendwie unter der Hand und hat auch ein bisschen gekostet, war aber im Rahmen. Von dort oben hat sich ein beeindruckender Blick über die orientalische Altstadt (so zum Beispiel die Zitadelle) und die Moscheeanlage eröffnet, den ich nicht missen möchte. 

 

 

 

 

 

Hochinteressant war auch der Blick über die Dächer. Zum einen sieht man hier was passieren kann wenn man plan- und statiklos die Häuser aus akutem Platzmangel heraus um einige Stockwerke erhöht. Zum anderen erinnert das Bild daran, dass man in Nordafrika mit Erdbeben rechnen muss, die bei der Bauweise massive Schäden anrichten können.

 

 

 

Zum Abschluss hat uns dann unser Führer noch mit einigen Informationsschriften zum Islam versorgt...

Das Tagesprogramm war straff und dennoch haben wir die gar nicht so kurze Strecke von der Moschee zur Deutschen Schule zu Fuß zurückgelegt. Es gibt nichts Interessanteres als im Feierabendverkehr Kairos über die Straßen zu „schlendern“. Abends ging es dann noch ins wohlbekannte Restaurant Felfela. Über eine „Abkürzung“ ging es dann zurück ins Kloster und wie üblich hat die Abkürzung vier Mal so lange gedauert wie der lange Weg. Wir haben uns mal wieder verlaufen... ;-)

Für den folgenden Tag stand das typische Touristenpflichtprogramm an: die Pyramiden. Marie und ich hätten das nicht unbedingt gebraucht aber wir haben verstanden, dass für jemanden, der noch nie in Ägypten war ein Auslassen der Pyramiden zu einer unvollständigen Reise geführt hätte und das wollten wir nicht. Also sind wir ins Auto gestiegen und nach Giza „rausgetuckert“ – im dichten Kairoer Verkehr, herrlich !!! Die Kameltreiber dort, sprich diese nervtötenden Zeitgenossen, die damals prügelnd und recht gewalttätig auf Bezahlung des Regimes hin in den Tahrirplatz eingeritten sind um die Demonstranten aufzumischen, haben eine ganz neue Strategie entwickelt. Bereits einige Kilometer vor den Pyramiden klopfen sie im Stau und an den Ampeln ans Fenster um einem eu sagen, dass die rückwärtige Einfahrt zum Pyramidenplateau gesperrt sei. Was für ein Zufall, dass ihre Kollegen am verbleibenden Eingang bei der Sphinx dann gleich mit Kamelen und Kutschen bereitstehen. Ab dem zweiten Hinweis waren wir dann schon schlauer und haben den Jungs erzählt, dass wir nach Alexandria wollen, also nix Pyramiden. Das hat erst einmal geholfen. Direkt bei der Zufahrt standen dann wieder diese Kameltypen und haben die Straße blockiert und in Richtung Sphinx gezeigt. Wir sind vorbeigefahren nur um uns direkt danach zu fragen ob wir eigentlich blöd seien. Keine Polizei, keine Absperrung und wir lassen uns da so ins Boxhorn jagen. Also umkehren. Es ist schwer zu beschreiben aber im ägyptischen Verkehr und Straßennetz ist das gar nicht so einfach. Eigentlich ist es nahezu unmöglich. Es sei denn man missachtet jegliche Verkehrsregeln, hupt permanent und unterstützt sein Vorhaben mit der Lichthupe – so wie das halt jeder macht. Also wieder an die Stelle wo die Typen standen, eine Vorbeifahrt links vorgetäuscht, dann einmal quer über die Straße (im dichtesten Verkehr), dann auf die Jungs zugehalten und sie sind auf die Seite gesprungen. Auf den 200 Metern bis zur Einfahrt waren dann noch mal zwei, die sich vors Auto geworfen haben aber die sind dann schon wieder weggesprungen ! Oben angekommen gab es absolut keine Einschränkung und ich konnte einfahren, Marie und Stefan mussten durch die Sicherheitskontrolle laufen – aber das ist normal. Am Tor hat mir der Polizist noch geraten: don’t take camel or horse ! Danke, das wusste ich.

 

 

Oben angekommen ging dann das übliche Generve der Verkäufer und Kameltreiber los – nur mit dem Ergebnis, dass wir diesmal ganz schnell Ruhe hatten. Wir haben nämlich eine neue Strategie ausprobiert: einfach ignorieren ! Und das hilft. Einer konnte es zwar kaum glauben und hat nach einem verwunderten „why not speak with me ???“ in geschätzten 15 Sprachen versucht, mich zu einer Reaktion zu bewegen aber ohne Erfolg. Irgendwie hat sich das rumgesprochen, wir hatten wirklich mal eine vergleichsweise ruhige Zeit dort oben. Dann ging es noch zur Sphinx und Stefan wollte ein paar Souvenirs kaufen. Auch das lief sehr gesittet ab, fast schon ehrlich ! Na also, geht doch !

Trotz alledem wollten wir die Pyramiden in Ruhe genießen und so sind wir noch zu dem Hotel gefahren, in dem wir 2009 bereits zwei Mal abgestiegen sind. Da gibt es eine schöne Dachterrasse und von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Pyramiden. Und Hunger hatten wir (oder besser: ich) auch. Dort tat immer noch derselbe Polizist Dienst, der uns 2009 so unangenehm aufgefallen war. Nora wird sich da noch mit Schaudern erinnern, der wollte damals Schutzgeld für unser Auto. Aber auch den hat wohl die Revolution geläutert: außer einem „welcome back“ – das hat uns am meisten überrascht – und einem breiten Grinsen wollte der diesmal gar nichts von uns und das obwohl wir natürlich wieder widerrechtlich direkt vor dem Hotel geparkt haben.

Nachmittags ging es dann noch kurz ins koptische Viertel und von dort aus mit der U-Bahn an den Stadtrand nach Ezbet el Nakhl, dem Müllsammlerviertel der koptischen Zabaleen. Dort ist man als Tourist recht exotisch unterwegs und man sollte sich dort eher mit Umsicht bewegen. Weit sind wir nicht reingegangen aber was wir gesehen haben, hat den Nährboden für einen weiteren Besuch bereitet: wir konnten uns ohne großes Aufsehen gut und frei bewegen, vom Eindruck her haben wir uns sicher gefühlt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit sind wir aber dann relativ schnell wieder zurück in die Innenstadt. Außerdem hatte ich für einen derartigen Besuch nicht in dem Umfang recherchiert wie sich das in meinem Verständnis eigentlich gehört hätte.

Abends ging es dann zum ersten Mal in das berühmt-berüchtigte Cafe Riche am Midan Talat Harb. Das ist mal ein nettes und interessantes Lokal, das wir ab sofort in unsere Liste mit aufnehmen werden.

 

Showtime ! Am nächsten Tag waren wir dann so weit, dass wir das getan haben, wofür wir eigentlich nach Ägypten gefahren sind: über die Sinai-Halbinsel ab ans Rote Meer.

Wir hatten einen Leihwagen, den ich wahrscheinlich nicht mal in einer sehr guten Stunde als Auto bezeichnen würde. Eine Drehorgel in Form eines Kia. Eines muss man ihm zugestehen: er hat uns über 1000 km zuverlässig durch das Land gebracht und das bei anfallenden Spritkosten von umgerechnet 20 Euro. Und wegen der Straßensperren und Bremshügel hat er sicherlich einige sehr unschöne Kratzer am Unterboden eingesteckt. Das hat mich dann wieder darin bestärkt, meinen weißen Nahost-Syncro unbedingt höher zu legen, denn besser der Kia kriegt was ab als der VW ;-)

 

 

Jenseits der türkisch-griechischen Grenze macht man sich nicht mehr die Mühe, bei Straßenbauarbeiten eine Umleitung auszuweisen. Man fährt da einfach durch die Baustelle. So natürlich auch in Ägypten.

Normalerweise finde ich das extrem cool, nur diesmal wurde gerade der Bodenbelag frisch aufgetragen und ich hatte das Fenster runtergekurbelt. Als ein Lastwagen entgegenkam und so eine Teer-Bitumenmischung durchs Fenster schleuderte wurde mir erst bewusst, dass wir da gerade durch eine ganz üble Matsche fuhren, die sich flächendeckend über das Auto verbreitet und uns letztendlich eine Reinigungspauschale bei der Abgabe beschert hat. Seis drum, ich habe es verstanden, nach 4 Tagen war das dann auch schon so richtig schön angetrocknet...

Möchte man auf den Sinai, dann geht es am Schnellsten wenn man unter dem Suezkanal durchfährt. Der ist – wie auch im April – streng bewacht durch das Militär. Man kann und darf nicht mehr direkt an das Mauthäuschen fahren, sondern wird erst einmal gefilzt, befragt, Ausweise und Fahrzeugzulassung kontrolliert, das volle Programm. Die Frage „Do you have a bomb in your car ?” habe ich mit einem etwas gewitzten “No” beantwortet und dabei gegrinst. Dann kam die Nachfrage: „Are you sure ?“ und ich war mir gar nicht mehr so sicher ob die Situation noch so witzig war. „Any other explosives ?” Ein ernstes “No” und schon war die Situation wieder entspannter. „Champagne ?“ „I’m sorry for you, but no !”. Dann sind noch Soldaten mit einem Ding um unser Auto gelaufen, das aussah wie die Fernbedienung eines funkferngesteuerten Spielzeugautos, das der junge Soldat Ende der 80er zum Ramadan geschenkt bekommen hat. Dieses Ding hat ihm dann zuverlässig angezeigt, dass wir keine Bombe an Bord hatten und wir durften passieren. Der Verkehr ging diesmal nur einspurig durch den Tunnel, die ganze Sache war recht unentspannt, hat aber geklappt.

Dann ging es weitere 350 Kilometer durch die endlosen Weiten des Sinai, teilweise auf sehr guten, teilweise auf sehr schlechten Straßen. Auch hier ist die Situation entspannt und absolut problemlos. Wir hatten den Eindruck, dass etwas mehr Militärkontrollen stattgefunden haben als bislang aber die verliefen alle sehr angenehm. Meistens waren Grundwehrdienstleistende im Dienst, die uns mit einem sichtlich erfreuten „Welcome to Egypt – enjoy your stay !“ begrüßt und vor lauter Überschwang vergessen haben, dass sie ein geladenes Maschinengewehr umhängen hatten. Macht ja nichts ... ;-)

 

 

 

 

Die nächsten Tage waren dann geprägt von Entspannung pur: schlafen, sonnenbanden, lesen, schnorcheln, essen, schlafen ...

Im August 2009 haben wir eigentlich durch Zufall dieses kleine, ägyptisch betriebene Hotel entdeckt und mittlerweile sind wir dort gut bekannt. Ich tue mir ja mit Strandurlaub immer etwas schwer aber das, was sich dort darbietet würde ich als ein kleines Stück Paradies auf Erden bezeichnen: ruhig, entspannt, ohne feste Regeln (keine festen Frühstückszeiten, Essen wann immer, was immer und wo immer man möchte), keine nervigen Deutschen oder Europäer und wenn, dann ausschließlich Individualtouristen mit denen man eine gemeinsame Gesprächsgrundlage hat und die sehr sympathisch sind. Kurzum: das perfekte Urlaubsdomizil mit eigenem Korallenriff, Blick auf das Sinai-Gebirge im Westen und auf Saudi Arabien im Osten.

 

 

 

 

 

Abends baut der Hotelbesitzer dann ab und an seinen Beamer auf um Filme oder Konzertvideos zu zeigen...

Ich bin ja nicht wirklich der große Schwimmer aber wenn ich mal ein bis zwei Mal am Tag für jeweils mindestens eine Stunde zum Schnorcheln gehe, dann will das was heißen. Was sich einem im Roten Meer zeigt ist atemberaubend. Und weil so viele Touristen ausbleiben kommen die Fische auch wieder näher ans Ufer. Irgendwann muss ich mir mal eine Unterwasserkamera kaufen – aber erst nach dem Tauchkurs. Bis dahin muss ich mir die Bilder im Netz suchen:

Die Tage vergingen natürlich wieder einmal viel zu schnell und bevor wir uns in den Flieger setzen konnten, mussten erst noch einmal knapp 500 Kilometer durch die Wüste zurückgelegt werden. Wiederum absolut problemlos. Bis zum nächsten Mal ...

6.11.11 19:21
 


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