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Umzug !

Liebe Leser,

der Blog ist umgezogen und ab sofort unter folgender Adresse erreichbar:

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Viele Grüße,

Johannes

18.2.12 23:35


TÜv, Zulassung, Jungfernfahrt und Lichttuning !

Diese Woche war es so weit: der Syncro konnte zur Hauptuntersuchung vorgefahren werden. Wurde ja langsam auch mal Zeit. Ergebnis: ohne erkennbare Mängel. So muss das sein ...

Jetzt sind da zwei Dinge zusammengetroffen, die über meine abendliche Beschäftigung entschieden haben: 1.) Ich konnte den Syncro gleich zulassen und 2.) Es schneite. Also habe ich einen kleinen Ausflug zum Günter gemacht und zwar nicht immer auf direktem Wege: 

 

Genau so ging das dann in Hilpoltstein auch weiter, da gibt es einige sehr nette Wege und Strecken inklusive Rehkontakt, wo es ganz ordentlich den Berg hoch geht. Wir haben es nicht übertrieben und auch nicht ganz so viele Fotos gemacht aber für den anfang war es recht nett. Wir wiederholen das mal definitiv wenn mehr Schnee liegt.

Als nächstes stand dann ein Lichttuning aufr dem Programm. Gerade bei Fahrten im Orient kann man nicht genug Licht haben wenn sich nachts auf der "Autobahn" ohne Fahrbahnmarkierung auf 5 Fahrspuren, die aber nur für zweieinhalb Fahrzeuge reichen, unbeleuchtete und überbeleuchtete, extrem langsame und extrem schnelle Fahrzeuge, Fahrradfahrer, Fußgänger, LKWs mit platzenden Hydralikleitungen und Eselskarren sowohl in als auch entgegen der Fahrtrichtung tummeln und dann diese immer wieder auch mal quer kreuzen ;-)

Die Lichtausbeute war im Großen und Ganzen gerade noch so akzeptabel aber mir persönlich wesentlich zu funzelig. Also habe ich letzte Woche mal eine Bestellung aufgegeben und diese heute eingebaut.

Als erstes wollte ich wissen, wieviel Strom eigentlich vorne an den Scheinwerfern ankommt. Hier das Ergebnis:

Es könnte wesentlich schlechter sein aber halt auch besser und so habe ich eine Relaisschaltung eingebaut, die über die originalen Leitungen angesteuert wird, den Strom aber direkt von der Batterie an die Scheinwerfer weitergibt. Im Netz kursieren da etliche Schaltpläne mit 4 Relais und 5 Sicherungen, tausenden Quetschverbindern und Steckern. Da ich hier aber nicht dieselben Verluste haben wollte wie in der Originalschaltung habe ich das mal auf ein Mindestmaß reduziert, das jedoch immer noch einen Dauerbetrieb gewährleisten sollte.

Praktisch ist hier natürlich wenn man einen Schlachter vor der Haustüre stehen hat, ich habe das so geplant, dass ich bei einem Ausfall meiner Konstruktion jederzeit ohne große Verrenkungen auf die originale Schaltung rückrüsten kann. Wenn es sein muss auch am Standstreifen.

Das erste Messergebnis erbrachte schon eine deutliche Leistungssteigerung:

Im direkten Vergleich sieht man jedoch ganz deutlich, was sich da getan hat:

Fairerweise sollte ich jetzt auch noch erwähnen, dass ich die originalen Lampen gegen leistungsgesteigerte getaucht habe. Ich fahre jetzt seit 16 Jahren 32b aber bei keinem hatte ich bislang eine derartige Lichtleistung. Trotz üräzise eingestellter Scheinwerfer habe ich vorher zwei Mal die Lichthupe bekommen. Passt !

Dann sind noch zum Abschluss ein paar wüstenmobilspezifische Teile in den Syncro gewandert. So darf hier das Blaue Auge auf keinen Fall fehlen:

Innen sollte man ihn auch nochmal saubermachen. Wenn das Wetter wieder etwas angenehmer ist ...

Im November hat mir ein fliegender Händler diesen Tücherspender aufgeschwatzt als ich am Tahrirplatz in Kairo an der Ampel stand. Uns war gleich klar, wo der hinkommt, diese finden sich schließlich in jedem arabischen Auto und so gibt das auch diesem Wüstenfuchs das passende Flair ;-)

 

12.2.12 01:09


Er ziert sich ein bisschen der kleine ...

Eigentlich hätte man die Arbeiten letztes Wochenende abschließen können aber irgendwie hat es nicht sollen sein. Ich war fleißig und habe meine Neuteilesammlung Stück für Stück abgebaut. Also erst einmal die Antriebswelle zerlegt, Gelenk gereinigt und eine neue Manschette verbaut:

Anschließend wurde das neue alte Federnbein bestückt und eingebaut. Man sollte es bei Gelegenheit mal nachstreichen, jetzt steht aber erst einmal der TÜV auf dem Programm und hat oberste Priorität.

Dann die neuen Bremsschläuche eingebaut - okay, das Bild zeigt jetzt eine andere Reihenfolge aber egal ;-) ...

 

... und den alten Sattel gegen einen neuen ersetzt. Hier sieht man ganz schön, wo da der Hund begraben liegt. Ich habe aber noch nicht ganz aufgegeben.

Dann stand ordnungsgemäß das Entlüften auf dem Programm. Hinten ging es ganz gut, nur hatte ich plötzluch vorne keinen Durchlass mehr. Vorher war es ja genau umgekehrt der Fall. Nerv. Der Hauptbremszylinder ist ein kleiner Exot und kostet wenn man ihn überhaupt noch bekommt an die 450 Euro. Mit Rabatt bin ich dann bei etwa 300 aber immer noch zu viel für meine Begriffe. Ich musste tief im Teilelager kramen aber ich hatte einen vorrätig. Der war aber schon gut abgehangen und nicht wirklich funktionserhaltend gelagert. Immer wieder überraschend, wie sauber man die alten Dinger bekommt, ohne dass man sich da allzu fest anstrengen muss:

Nach einer Nachtschicht gestern war das Werk dann vollbracht. Entgegen aller Erwartungen macht der Hauptbremszylinder einen ganz guten Eindruck. Er hält den Druck und bremst. Mal beobachten ob das dann auch so bleibt ... ;-)

24.1.12 17:58


Jetzt fahre ich Mercedes

Also einen kaputten VW aber das kommt ja auf dasselbe raus. Aber mal der Reihe nach. Als ich den Syncro vergangenes Wochenende aus der Garage gefahren habe, musste ich feststellen, dass ich absolut keine Bremswirkung mehr hatte. Das Pedal fiel bis auf den Boden durch. Super Sache. Was war da denn passiert ? Eigentlich hatte ich nur die hinteren Bremsen neu gemacht, also auch die Kolben in den Sätteln zurückgedreht. Ich bin dann mal auf Spurensuche gegangen und musste feststellen, dass etwa bis zur Mitte der langen Leitung nach hinten Luft im System war. Beim rechten Sattel kam gar keine Bremsflüssigkeit raus, beim linken Sattel konnte ich das gar nicht erst prüfen weil irgendso ein Honk in der VW-Werkstatt den Entlüftungsnippel abgerissen hat. Danke Jungs, dafür zahlt man gerne überteuerte Preise. Auf jeden Fall kam auch direkt am Hauptbremszylinder keine Bremsflüssigkeit am Leitungsanschluss. Komische Sache. Also habe ich erst einmal den Ausgleichsbehälter abgebaut und dann mit meinem Entlüftungsgerät oben und unten abwechselnd gesaugt bis es irgendwann flopp gemacht hat. Da hat sich wohl ein Fremdkörper auf Die Bohrung gesetzt. Jetzt ist mir auch klar wieso ich beim Bremsen nicht bemerkt habe, dass hinten gar keine Beläge mehr drauf sind. Ich habe dann erfolglos versucht, den Rest des Nippels am hinteren Sattel herauszubekommen und wenn ich jetzt schon mal dabei bin, mache ich gleich Nägel mit Köpfen: Sattel neu, alle Bremsleitungen neu, vorher das System spülen, die Dichtung des Ausgleichsbehälters neu und so weiter und so fort.

Bis dahin gibt es aber noch genug zu tun und so habe ich gestern erst einmal die Querlenkerbuchsen getauscht. Irgendetwas poltert da vorne und das möchte ich ausschalten.

 

Jetzt steht nur die Presse recht unpassend direkt hinter dem Passat und der ist ja aufgebockt, also schlecht rollbar. Wird Zeit, dass ich eine größere Werkstatt bekomme. Jedenfalls macht Not erfinderisch und so habe ich mir schnell eine kleine Vorrichtung gebaut, mit der das Einpressen der neuen Buchsen wesentlich besser geht als mit der Presse oder dem Schraubstock:

 

 

 

 

Bei der Gelegenheit habe ich dann gleich mal die Antriebswelle ausgebaut, die hängt nämlich bei solchen Arbeiten immer recht unpassend im Radhaus rum. Hat sowieso gepasst weil ich die radseitige Manschette wechseln muss:

Antriebswelle ausgebaut, die hängt nämlich bei solchen Arbeiten immer recht unpassend im Radhaus rum. Hat sowieso gepasst weil ich die radseitige Manschette wechseln muss:

 

 

Als nächstes stand dann das Federbein auf dem Programm. Eigentlich keine große Sache, jedoch sollte mich eine böse Überraschung erwarten. Der Staubschutz des Stoßdämpfers war oben gerissen und so konnte da über viele Jahre hinweg bei den Fahrten des Vorbesitzers durch seinen Obstgarten schön der Schmodder reingelangen, der dann zusammen mit Wasser Einiges an Rost entstehen ließ. Unten war die Manschette ja noch dicht ...

 

Und als ob das noch nicht problematisch genug wäre, habe ich

kurz vor dem Aufsägen (!) der Überwurfmutter entdeckt, dass das Federbein eine Durchrostung an der Stelle hat. Das ist jetzt bereits das zweite Mal, dass mir das passiert und echt mal schade, da der Rest des Federbeins noch recht gut in Schuss ist. Und den Grund für das Poltern habe ich jetzt auch entdeckt: der Stoßdämpfer war ohne Öl. Wahrscheinlich ist das durch das Rostloch herausgeflossen ...

 

 

Wie dem auch sei, ich habe fleißig Teile bestellt und so kann ich am Wochenende gleich mal anfangen, die ganzen offenen Baustellen abzuarbeiten.

 

 

Ein anderes Federbein liegt auch schon parat, Günter sei Dank. Ich bin heute Abend noch schnell nach Hilpoltstein gedüst und habe mir dort eines geholt. Bei der Gelegenheit haben wir - grins na eigentlich eher Günter - dann gleich noch eine abgerissene Schraube am Bremsblech ausgebohrt und das Gewinde nachgeschnitten.  

18.1.12 22:40


Zeigt her Eure Füße...

Den Ausbau uns das Zerlegen eines Federbeines mache ich nicht wirklich jede Woche aber es klappt noch ganz gut, eine gemütliche Stunde habe ich gebraucht (wobei die Hälfte der Zeit fürs Werkzeugsuchen draufging) und dann war das Werk vollbracht:

Die Stoßdämpfer waren noch die ersten und trotz der eher geringen Laufleistung schon recht ausgelutscht. Mal sehen, ob das mit den neuen besser wird. Auf jeden Fall steht sonst keine Arbeit mehr an. Nicht so wie links, da erwarten mich mindestens eine gerissene Antriebswellenmanschette und die Querlenkerbuchsen. Am Wochenende ...

 

 

11.1.12 22:04


Wiederaufbau

Natürlich ging es die vergangenen Tage Schritt für Schritt weiter. Zunächst wurde die Seitenscheibe eingebaut, anschließend die Türen an ihren angestammten Platz zurückbefördert, die lagen schön langsam immer irgendwo im Weg rum.

Dann konnten die Türen versiegelt und wieder zusammengebaut werden. Natürlich ging mir nach Ladenschluss die Folie aus, die ich immer verwende um die Türen abzudichten. Macht aber nichts, ich habe da dann Ersatz genommen, der den Wagen seinem zukünftigen Einsatzort näherbringt:

Selbstverständlich konnte dann auch die Kofferraumverkleidung wieder Einzug nehmen:

Nachdem ich immer noch nicht so sicher bin ob ich den Wagen nicht irgendwann mal doch noch richtig machen möchte, sollte ich die Sportsitze schonen.

Also mussten da Bezüge drüber:

 

Was steht jetzt noch an ? Eine hintere Bremse, die vorderen Stoßdämpfer, Querlenkerbuchsen, eine komplette Endreinigung innen sowie eine Politur außen und dann kann man mal versuchen, den Wagen über den TÜV zu bringen.  

8.1.12 19:13


Ja Schiet !

Die Weihnachtsfeiertager sind vorbei und so kann ich in aller Ruhe den Syncro auf die bevorstehende Hauptuntersuchung vorbereiten. Das größte Hindernis war bislang das noch unlackierte Seitenteil aber das lässt sich ja ändern. So habe ich noch in der Woche vor Weihnachten den Filler geschliffen und am 24.12. nachmittags die Nähte versiegelt.

Eine dünne Schicht Dichtmasse habe ich auch an der Radlaufkante und an der Endspitze unten angebracht, sicher ist sicher !

Dann konnte es heute mit dem Lackieren losgehen. Obwohl die Temperaturen knapp im zweistelligen Bereich liegen, ist momentan eigentlich alles andere als Lackierwetter. Bis zum Frühjahr wollte und kann ich aber nicht warten und so habe ich mein Glück versucht, wohlwissentlich, dass das eigentlich keine so gute Idee ist.

Zunächst lief aber alles gut, ich habe die Pistole ganz vorsichtig geschwungen und das Ergebnis war nicht makellos aber in Ordnung.

 

Dann ging es gemütlich zum Mittagessen und als ich zurückkam hat mich fast der Schlag getroffen.

So richtig überrascht hat mich das nicht, dass ich das Trockungsverhalten aber so unterschätzt hatte, hat mich dann doch etwas gewundert. Ich nehme es sportlich. Muss ja nicht perfekt werden und nach einigen Tagen Trocknung werde ich mich halt mal im Rotznasen-Wegschleifen üben. Das wollte ich schon lange mal tun aber muss ja nicht unbedingt sein ...

Die Trocknungszeit habe ich dann damit verbracht, die ein oder andere Baustelle abzuarbeiten: Stoßstange vorne schwärzen ...

... Fahrertüre von RAL-Farbe befreien und aufpolieren.

Jetzt geht die ganze Sache doch recht flott vorwärts und wenn ich bei der Nasenentfernung nicht noch Mist baue, steht einer baldigen HU und Zulassung nicht mehr viel im Wege.

 

27.12.11 17:23


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